Schülerförderung

Schülerförderung

Den richtigen Schulranzen für die Grundschule

Jedes Jahr werden Tausende neuer ABC-Schützen in der Grundschule eingeschult. Damit die Heranwachsenden jeden Tag ihre Hefte, Bücher, Schreibzeug und Mahlzeiten möglichst bequem transportieren können, benötigen sie einen Schulranzen. In unserem Schulranzen Test kann man daher nachlesen, welche Kriterien beim Kauf beachtet werden sollten.

Gewicht

Damit das Kind nicht zu viel mitschleppt, ist es wichtig, dass der Inhalt vom Schulranzen höchstens zwölf Prozent seines Körpergewichts wiegt. Jedoch sollte man auch bedenken, dass die Schultasche selbst bis zu 1,50 Kilogramm schwer sein kann. Deshalb ist es erforderlich, dass man den Inhalt des Ranzens jeden Tag überprüft, um beispielsweise Fachbücher daheim zu lassen, die am jeweiligen Schultag nicht benötigt werden.

Schultergurte

Die Gurte müssen zumindest vier Zentimeter breit sowie hervorragend gepolstert sein. Wenn die Polster zu breit oder zu lang sind, wird es möglicherweise sofort unangenehm. Das Kind kann sich schnell mit diesen unter seinen Achseln aufscheuern.

Praktische Tipps im Video

Rückenform

Damit der Rücken geschont wird, ist es wichtig, dass die Schultasche an einigen Stellen anliegt und entsprechend gepolstert ist. Wenn das nicht der Fall ist, spürt das Kind die Kanten von den Büchern. Hier sollten die Polster weich sein. Denn wenn sie zu hart sind, können diese auch rasch unbequem werden.

Riemen

Packt das Kind den Schulranzen am Griff und rennt aus dem Schulgebäude, wirbeln um die Beine des Kindes die Riemen. Dabei kann es stolpern und stürzen, wenn die Riemen zu lang sind. Am besten ist es, wenn diese oben an den jeweiligen Gurten eingehakt werden können.

Tragegriff

Im Idealfall enthält die Schultasche einen Griff auf dem Deckel des Ranzens zum Tragen und einen weiteren zum Aufhängen an einem Haken. Der erste Griff sollte hervorragend gepolstert sein sowie weit genug, damit man diesen problemlos umfassen kann. Hebt man mit der Hand den Schulranzen, spürt man dessen Gewicht bereits stark nach einer kurzen Tragezeit, insbesondere wenn das Einschneiden eines kantigen und harten Griffs erfolgt.

Stabilität

Die vollgepackte oder leere Schultasche sollte beim Abstellen so stabil sein, dass sie keineswegs kippt. Es ist auch wichtig, dass der Deckel stabil ist. Dieser muss einfach geöffnet werden können, jedoch auf keinen Fall von selbst erneut zufallen.

Reflektoren

Vor allen wenn die Tage kürzer sind, schützen großflächige Reflektorstreifen, damit der Schulranzen und das Kind schon von weitem sichtbar ist. Sie werfen die Lichter von Fahrzeugen zurück, jedoch nur, wenn diese angestrahlt werden. Die Norm DIN 58124 sorgt dafür, dass bei Schultaschen zehn Prozent der Seiten- und Rückflächen reflektieren sollen. Überdies ist es erforderlich, dass zumindest 20 Prozent des Ranzens fluoreszieren und damit ebenso tagsüber leuchten, was durch kontrastreiche, gelbe oder orangerote Flächen erfolgt.

Anprobieren und Motivwahl

Zuletzt ist noch wichtig, dass die Schultasche zusammen mit dem Kind ausgewählt wird. Beim Anprobieren mit und ohne Jacke kann es selbst entscheiden, ob die Schultasche angenehm sitzt und nicht drückt, einschnürt oder scheuert. Zudem möchte der Sprössling seinen Ranzen mit einem passenden Motiv aussuchen. Entspricht das Motiv den Wünschen des Kindes und passt die Schultasche gut, steht dem kommenden Schulanfang dann nichts mehr im Wege.

Wie sich der Unterricht verändert hat

Der Unterricht in den Schulen hat sich seit vielen Jahren immer weiter verändert. Vor einigen Jahrzehnten war es noch normal, dass Kinder eine Schiefertafel und etwas Kreide mit zur Schule genommen haben. Danach war es so, dass zwar immer noch der Frontalunterricht stattgefunden hat, dafür aber Schiefertafel und Kreide durch Stift und Heft ersetzt wurden.

Heutzutage gibt es einige moderne Hilfsmittel, die in der Schule eingesetzt werden. Da ist zum Beispiel der Beamer. Wobei, auch er ist etwas altmodisch. Wie dem auch sei, der Beamer wird angestellt und auf ihn kommt eine beschriebene Folie. Diese Folie wird an die Wand projiziert und die Schüler und Schülerinnen können dann die Folie abschreiben beziehungsweise den Kommentaren des Lehrers lauschen.

Der moderne Unterricht

Danach wurden so langsam die ersten Laptops in den Schulen eingeführt beziehungsweise gab es Computerräume, wo die Schüler dann den Computer nutzen konnten. Anno 2017 ist es so, dass auch Smartphones und Tablets Einzug in die Schulen gefunden haben. Allerdings sehen einige Lehrer ihre Nutzung kritisch und es kommt oft dazu, dass diese Hilfsmittel verboten werden. Natürlich oft zum Unmut der Schülerinnen und Schülern.

Kurz um: Der Unterricht hat sich schon weiterentwickelt aber wirklich viel Technik kommt in ihm immer noch nicht zum Einsatz. Was aber wohl der Fall ist, dass immer seltener Frontalunterricht ausgeführt wird. Stattdessen ist es so, dass Schüler sich ein Thema selbst erschließen und letztlich auch vorstellen.

Davon können die Schüler profitieren. Denn sie werden so aufgefordert, dass sie sich viel intensiver mit einem Thema beschäftigen, während es beim Frontalunterricht eher der Fall war, dass sie sich auch einmal zurücklehnen konnten und mit ihrem Nachbarn sprechen konnten, wenn sie wollten. Haben wir das nicht alle gemacht?

Die Nachteile von dieser Unterrichtsform

Auch die Lehrer können von diesem Unterricht profitieren, denn sie bekommen die Gelegenheit die Schüler quasi zu überprüfen, ob sie sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt haben oder eben nicht. Auf der anderen Seite gibt es auch Nachteile dieser Unterrichtsform.

Denn oft ist es bei Gruppenarbeiten so, dass die Personen eine oder zwei Personen den Großteil der Arbeit erledigen lassen, während sie sich quasi ein lockeres Leben machen. Demnach hat ein Lehrer dann die knifflige Aufgabe zu beurteilen, wer von den Schülern die Arbeit geleistet hat und wer sich eher im Hintergrund gehalten hat.

Wie wird sich der Unterricht in der Zukunft entwickeln?

Diese Frage kann derzeit noch nicht beantwortet werden, man muss also weiter abwarten.