Lehrerförderung

Lehrerförderung

Die Ausbildung zum Lehrer

Lehrer zu sein heißt nicht unbedingt, dass man den Beruf des Lehrers auch studiert haben muss, zumindest nicht im klassischen Sinne. Denn heutzutage gibt es einige Optionen wie man doch noch Lehrer wird, wenn man das denn möchte.

Ist der Fachkräftemangel an Schulen real?

In Deutschland wird immer öfters vom Fachkräftemangel gesprochen. Die einen Personen meinen, dass das stimmt, auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Menschen, die das verneinen. Wer Recht hat, kann jetzt nicht abschließend geklärt werden. Allerdings ist es so, dass auch einige Schulen einen Lehrermangel haben.

Aber was bedeutet das eigentlich?

Bei einem Lehrermangel gibt es verschiedene Ebenen. Zunächst ist da die Schule. Sie hat schlichtweg nicht mehr das Personal, um einige Fächer anzubieten, wenn es ganz hart kommt. Dazu kommt, dass einige Lehrer mehr Klassen übernehmen müssen. Daraus kann abgeleitet werden, dass Lehrer nicht mehr so gut einschätzen können, wie gut der oder die Schüler im Einzelnen sind und ob sie nicht doch Unterstützung brauchen.

Des Weiteren kann auch die Klasse direkt unter einem Lehrermangel leiden. Denn es kann gut sein, dass eine Lehrkraft unter dem gestiegenen Arbeitspensum lechzt und sich das bei der unterrichteten Klasse bemerkbar macht. Der Lehrermangel macht sich also an verschiedenen Punkten bemerkbar und kann auch Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler haben.

Was kann eine Schule unternehmen?

Um gegen den Lehrermangel vorzugehen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die getroffen werden können. Wobei bei einer Maßnahme Lehrer eingestellt werden, die aber gar nicht Lehrer von Beruf sind. Stattdessen handelt es sich um Lehrer die den Quereinstieg absolviert haben und dadurch zu ihrer Stelle gelangt sind.

Welche Vorteile hat das?

Durch diese Maßnahme ist es gut möglich, dass der Lehrermangel vorerst abgewehrt wird und die oben negativen Effekte eben doch nicht auftreten beziehungsweise in ihren Ausprägungen zurückgedrängt werden.

Auf der anderen Seite gibt es auch Nachteile. Denn ein Quereinsteiger kann nicht unbedingt über die nötigen pädagogischen Kompetenzen verfügen, wenn er sie nicht in seinem Leben gelernt hat. Des Weiteren kann es sein, dass ein Quereinsteiger nicht über die Fähigkeiten verfügt den Inhalt so zu vermitteln, dass Schülerinnen und Schüler diese Inhalte auch gut verstehen können.

Das Thema Lehrer als Quereinsteiger ist also sehr interessant und kann sicherlich nicht in dem Rahmen dieses Textes abgeschlossen werden. Dafür wäre es sehr wahrscheinlich auch hilfreich, wenn man einen Lehrer befragt, der eben diesen Weg gegangen ist und nicht die klassische Lehrerausbildung absolviert hat.

Kein Abitur aber trotzdem Lehrer werden? So wird’s gemacht

Die Lehrer Karriere ist für viele Menschen sehr reizvoll. Sie haben quasi einen sicheren Arbeitsplatz, auch in Zeiten der Digitalisierung und Industrialisierung 4.0. Dazu kommt, dass sie einen ehrenhaften Beruf haben, in dem es darum geht andere Menschen mit Wissen zu versorgen und manchmal auch auf kommende Phasen des Lebens vorzubereiten.

Dazu kommt auch, dass Lehrer noch immer relativ gut bezahlt werden und sich die meisten Lehrer auch eine Laufbahn als Beamter oder Beamtin ausrechnen können. Kurz um: Der Beruf des Lehrers bietet so einige Vorteile und erklärt unter anderem auch, warum so viele Menschen diesen Beruf ausüben möchten.

Allerdings sind die Hürden dafür auch sehr hoch. So gibt es einige Bedingungen, die vorab erfüllt werden müssen, wenn jemand Lehrer werden möchte. Dazu zählt unter anderem ein sehr gutes Abitur. In vielen Fällen reicht es einfach nicht aus, wenn jemand ein 2, Abitur hat. Es ist oft nötig, dass eine 1 vor dem Komma steht. Genau das schaffen aber einige Personen nicht, denn sie haben in ihrer Jugend andere Dinge im Kopf, was auch ganz normal ist und so selten nicht vorkommt.

Aber wie kann man denn dann trotzdem Lehrer werden?

Um ein Studium zu beginnen, muss nicht unbedingt ein 1er Abitur vorhanden sein. Sicherlich sind gute Noten aber nicht schlecht, wenn es darum geht eine Ausbildung zu erhalten. Warum eine Ausbildung? Ganz einfach! Eine Ausbildung, die erfolgreich abgeschlossen wird, befähigt eine Person zu einem Studium. Dieses Studium kann dann dafür genutzt werden, Lehrer zu werden.

So kann es zum Beispiel sein, dass erst die Höhere Handelsschule auf einem Berufskolleg absolviert wird. Danach wird dann eine Banklehre begonnen und nach der Ausbildung kann dann ein BWL oder VWL Studium aufgenommen werden. Aber halt, BWL und VWL? Wie können die beiden Fächer den Weg des Lehrers ebnen?

Welche persönlichen Ziele hat man im Leben?

Ganz einfach. Die eben angesprochene Höhere Handelsschule stellt die beiden Fächer schon oft in den Vordergrund und deshalb ist es wichtig, dass Lehrer diese Fächer auch studiert haben. Denn sonst kann eine gute Vermittlung der Lehrinhalte wohl kaum gelingen.

Dieser Text hat gezeigt, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, der schließlich dazu führt, dass man Lehrer ist, sondern, dass es mehrere Wege gibt, die zum Ziel führen können. Wichtig ist, dass man sich seine Ziele setzt und dann nicht aufhört ihnen nachzustreben. Auch wenn es keine Garantie gibt.